Winterdepressionen

Gibt es eigentlich so etwas wie Winterdeppresionen bei Pferden? Seit der Zeitumstellung, seitdem die Tage kürzer geworden sind, tut sich mein Rubi einfach sehr schwer. Klar, der Stoffwechsel arbeitet durch Fellwechsel und Co auf Hochtouren und durch sein Cushing ist es gleich doppelt so schwer. Man kann fast sagen, Rubi hatte zwei Wochen lang nach der Zeitumstellung richtig schlechte Laune. Er war insgesamt sehr giftig, war lustlos und wirkte wie „mit der Allgemeinsituation“ unzufrieden. Er wollte seine Medikamente nicht nehmen und tat sich mit dem Fressen vom Kraftfutter schwer. Die Weidesaison ist nun auch vorbei und trägt auch seinen Teil dazu bei. Es regnete eine Woche durchgehend. Rubi schaute in der Zeit nur betrübt auf seinen Paddock vor, denn der Herr mag nicht im Regen draußen sein. Nicht mal auf seinem eigenen Paddock. Am Montag den 13. November kam dann endlich mal wieder die Sonne raus. Und sie schenkte uns und insbesondere Rubi neue Kraft. Er wurde auf einmal wieder deutlich wacher, wirkte fitter und motivierter. Auch an sein Futter ging er wieder heran. Auch bei der täglichen Arbeit war er wieder mit dabei und fand nicht mehr alles doof. Hoffen wir das er durch die Sonnenstrahlen für etwas länger Kraft tanken konnte.

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